Gruppenausstellung
19.05.2026 bis zum 24.05.2026
Rituale der Erinnerung schlägt eine Tour durch verschiedene Formen in
dass das Bild dasjenige beschwört, was sich dem Vergessen widersetzt. Die Künstlerinnen
Sara Navarro, MEI EFE, Jessica Polar und María Argüelles befassen sich mit der
Gedächtnis als materielles, veränderliches und sensibles Phänomen.
Weit davon entfernt, sie als Archiv zu begreifen, verstehen sie als rituellen Akt,
körpernah, der im Sehen aktiviert wird: eine langsame Geste,
fragmentarisch, sorgfältig oder ausgrabend, das Präsenzen reaktiviert, die
bestehen auf.
In dieser Gemeinschaftsausstellung erscheint die Erinnerung als ein Feld
lebendig, wo Spuren, Überreste und Schichten nebeneinander existieren, die beim
die betrachtet werden, beginnen wieder zu schlagen.
„Rituale der Erinnerung“ zeigt uns, dass Erinnern nicht bedeutet, ein
eine stabile Vergangenheit, sondern mit deren Überresten zu leben.
Am Ende des Rundgangs wirft die Ausstellung eine Frage auf, die
bleibt in der Schwebe: Inwiefern beeinflussen unsere eigenen Erinnerungen
(leuchtend, zerbrochen, nah oder verborgen) fordern weiterhin ein
Ein Ritual, um zu existieren?
Gruppenausstellung
20. Mai 2026
Eröffnung der Ausstellung (19:30 – 22:00 Uhr)
24. Mai 2026
Treffen mit Künstlern (11:30 – 14:00 Uhr)